Pro Köln: Immer noch keine Inhalte, nur Gejammer

Pro Köln gefällt sich mal wieder in der Opferrolle, nichts Neues also eigentlich. War der „Kongress“ also doch nicht so erfolgreich? Eigentlich müsste man sich doch noch in den Erfolgen baden und Ergebnisse und Inhalte vorstellen können? Aber nicht doch, der aktuelle Text auf der Website von Pro Köln suhlt sich in spöttisch klingenden Angriffen auf die „Gutmenschen“ aller Couleur in Köln. Alle kriegen was ab: vom „abgetakelten „Rocksänger“ Wolfgang Niedecken“ über die „alternde Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes“, Stadtanzeiger-Redakteur Schmalenberg, DGB-Chef Kossinski bis hin zu Jürgen Becker. Keiner hat uns lieb!

Das wäre ja noch alles ganz lustig, wenn man nicht wieder den unsäglichen Vergleich mit der Judenverfolgung 1938 heranziehen und auf sich selbst beziehen würde: das macht das ganze nur noch ekelhaft und geschmacklos.

Pro Kölns Ausgrenzungsstrategie gegenüber Kölner Muslimen – und vergessen wir nicht: nicht aus irgendeiner inneren Besorgnis gegenüber Islamismus heraus, sondern einzig und allein aus wahltaktischen Erwägungen und weil man Ängste der Menschen instrumentalisieren kann, wie Beisicht deutlich gemacht hat – verdient genau das: Ausgrenzung. Wie soll inhaltliche Auseinandersetzung möglich sein, wenn die vermeintlichen „Inhalte“ selbst auf der eigenen Website nur noch in Halbsätzen vorkommen?

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