Grenzen der Kunstfreiheit, wenn’s um Pro Köln geht?

Pro-Köln-Aufkleber überleben in Köln meist nicht sehr lange.

Pro-Köln-Aufkleber überleben in Köln meist nicht sehr lange.

An dieses kürzlichgeschossene Bild mußte ich doch denken, als ich dies hier las:

Kopfschütteln und Unverständnis begleiteten die Vernissage der Künstlerin Karin Richert am vergangen Freitag im Bezirksrathaus Lindenthal. Denn zwei ihrer Fotografien darf sie dort nicht zeigen. Richert hält politische und soziologische Aussagen im Foto fest, die sie in Form von Graffiti, Aufklebern oder Bildern auf den Straßen Kölns findet, an Hauswänden und Mauern, Regenrohren, Abfallkörben oder Stromkästen. Die insgesamt 25 – jetzt 23 – Arbeiten stammen aus den Foto-Serien „Auf und an den Wegen“ und „Kommunikation im öffentlichen Raum“, die zwischen 2005 und 2008 entstanden sind. Viele von ihnen im Umfeld der großen Demo der Moscheebaugegner in Ehrenfeld im Juni 2007.

Die Fotos zeigen Slogans wie „Nazis raus“, „Kein Mensch ist illlegal“ oder „Köln ist schön“. Zwei Bilder, die Graffiti mit Sprüchen gegen die rechtsextreme Organisation „Pro Köln“ dokumentieren, hat Bürgeramtsleiter Walter Stocker dagegen entfernen lassen. „Zerschlagt Pro Köln“ und „Pro Köln verpiss dich“ sind nicht mehr zu sehen.(ksta.de)

Bezirksrathaus Lindenthal ist wohl politisches Territorium, wo Neutralität über Kunstfreiheit steht.

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